Die Gruppe Lönneberga bietet den Kindern ein vielfältiges Kreativ- und Werkangebot. Durch ein wechselndes Materialangebot, dass die verschiedensten Techniken mit einschließt, wird der freischaffende Geist der Kinder angeregt. Hier schult das Kind – zunächst unbewusst – seine Feinmotorik und die Konzentrationsfähigkeit.
Die Einführung, also die Bekanntmachung des Materials ist eines der Grundelemente der Montessori Pädagogik. Wenn eine Technik den Kindern nicht geläufig ist, wird sie im Rahmen eines Angebotes in der Freiarbeit den Kindern zugänglich gemacht. Danach werden die Materialien auf einem Tablett im Regal zur Verfügung gestellt. Dennoch liegen zum Beispiel auch verschiedene Moosgummi- und Papierarten aus, die die Kinder zum kreativen Gestalten anregen.
Doch nicht nur die vielfältigen Arbeiten am Maltisch werden von den Kindern täglich genutzt. Im Kreativraum haben die Kinder ebenfalls die Möglichkeit selbstständig Salzteig herzustellen und mit Bügelperlen Bilder zu gestalten. Auch ein Regal mit ständig wechselnden Schneideangeboten laden die Kinder zur Gestaltung von Papierfiguren ein.
Im Gruppenraum von Lönneberga befindet sich das Einführungsmaterial der klassischen Montessorimaterialien. Sie dienen hier dem Kind als Einstieg in die verschiedenen Bereiche. Unter anderem der Mathematik, Sprache, Kosmische Erziehung sowie das Sinnesmaterial.
Außerdem befinden sich in der Gruppe eine Empore, die als Ruheecke und für den Morgenkreis genutzt wird und ein Bauteppich darunter, auf dem mit Holzbauklötzen und verschiedenen Tierfamilien Rollenspiele stattfinden. In Lönneberga befindet sich auch die Hausbücherei, in der sich die Kinder Bücher und CDs ausleihen können.
Als weiterer kreativer Anziehungspunkt fungiert die Werkbank. Hier können die Kinder nach einer Einführung in das Werkzeug, entweder frei oder vorgegebene Werkstücke nacharbeiten. Dadurch eröffnet sich schon dem jungen Kind eine wichtige Auge-Hand-Koordination. Den Überblick erhalten die Erzieher in Lönneberga mittels eines Werkausweises, der für jedes Kind angefertigt wird. Die dem Kind bereits gezeigten Werkzeuge werden darauf abgestempelt und kann dann frei benutzt werden. Sind alle Werkzeuge bekannt, erhält das Kind einen Gesellenbrief.